Jahresrückblick 2015

Ja, so ein Jahr geht ja doch immer schneller um, als man denkt. Und ja, auch mein Blog hat hier ein bisschen Staub angesetzt,  :sweat:  seit Mai war hier leider nicht mehr so viel los… Aber ich finde, das neue Jahr ist ein schöner Zeitpunkt, um nochmal ein bisschen zurück zu schauen und dann mit guten Vorsätzen weiterzumachen.  :grin:  Deswegen hier mein kleiner Jahresrückblick mit einem nicht ganzen Jahr, denn was vor dem Mai passiert ist, habe ich hier ja eigentlich immer ganz gut festgehalten.

Mai

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Im Mai gab es ja noch einen kleinen Post zu unserem Sauerteig Siegfried, der den Umzug leider nicht überlebt hat…  :cry:  Aber ich werde bald einen neuen einsetzen. Außerdem waren wir anlässlich meines Geburtstags (vom Jahr davor, aber nun gut) im Burger’s Zoo in den Niederlanden. Der ist, wie ich finde, immer einen Besuch wert! Auf der Dokomi in Düsseldorf waren wir auch das erste Mal und werden vielleicht auch 2016 wieder dort sein – leider gab es da irgendwie keine gescheiten Fotos. Deswegen seht ihr hier die schöne Stuttgart Stadtbibliothek, die ich im Mai das erste Mal besucht habe (ich liebe diese kleinen Wagen, die die Bücher dort transportieren :kiss: ) und außerdem noch ein bisschen Siegfriedbrötchen und unsere neuen Pralinenformen, die wir mit Begeisterung ausprobiert haben.

Juni

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Mein Highlight im Juni war auf jeden Fall das Open-Air-Konzert von David Garrett, zu dem wir schon seit Weihnachten Karten hatten. Die Atmosphäre war toll und wir saßen auch wirklich weit vorne. Außerdem wurde auf dem Sommerfest meiner Firma zu einem maritimen Motto ordentlich gefeiert, wofür ich mir extra einen Rock bei TopVintage bestellt habe. Ich war sehr begeistert von der Qualität der Sachen und den kleinen Goodies, die zur Bestellung dazugegeben werden. Und dann habe ich endlich meinen Computer fertig gebaut (ja, er hat Augen  :wink: ), da habe ich auch noch einen Post vorbereitet, bei dem ich das Schritt für Schritt erkläre – es ist nämlich wirklich nicht so schwierig, wie man vielleicht denkt!

Juli

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Im Juli war es dieses Jahr ja mal wieder richtig heiß, auch wenn ich mich da jetzt im Winter kaum noch dran erinnern kann.  :exclaim: Deswegen sind wir schön in klimatisierte Räume geflohen (rausgehen ist ja nix für uns  :wink: ) und waren im Kino (MINIONS!) und im Theater. Sonst war nicht viel los, deswegen zeig ich euch was zu essen!. Es gab selbstgebackenes Brot, weil seit meinem Geburtstag ein kleiner (na ja, großer) Brotbackautomat bei uns wohnt, wir waren bei einem tollen Koreaner in Stuttgart und haben leckere herzhafte Muffins gemacht.

August

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Im August war es immer noch heiß, aber ich arbeite glücklicherweise neben einer schönen Parkanlage, in der wir in der Mittagspause mit vielen Kollegen ein tolles Picknick veranstaltet haben. Außerdem war natürlich das absolute Highlight die Gamescom, bei der wir auch in diesem Jahr zweimal waren. Mein geplantes Cosplay wurde leider aus Zeitgründen nicht umgesetzt, aber ich habe mich spontan mit einer Mütze und einem T-Shirt von meinem Freund in einen grauen Totoro verwandelt.  :grin:  (Ein gescheites Foto gibt es davon aber irgendwie auch nicht…) Schön war auch das Video Games Live Konzert, das wir im Anschluss besucht haben. Wir waren 2014 schon mal in Stuttgart auf der Tour, trotzdem waren aber viele Stücke anders und wir bekamen nachträglich noch sehr gute Plätze, weil wohl nicht so viele Karten verkauft wurden. Im August waren wir auch auf einem kleinen Städtetrip in Helsinki, den ich aber nochmal separat posten werde. Das linke Bild zeigt schließlich den Abschluss des Monats: Unseren Umzug. Inzwischen ist das Chaos natürlich besser bewältigt, damals hatten wir aber noch viel Arbeit vor uns. Aber Hauptsache, das Parfümregal ist schon eingeräumt! :tongue:

September

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Wenn man eigentlich Hausarbeiten schreiben muss, lenkt man sich ja gerne ab, deswegen habe ich im September viel eingekauft und leckeres Essen gemacht.  :oops: Zum Beispiel haben wir uns an diesen Onigiri-Totoros versucht – Ist aber noch verbesserungsfähig. Neben ein bisschen Shoppen bei Ikea war ich auch mal wieder im Düsseldorfer Sternverlag (meiner absoluten Lieblingsbuchhandlung, die leider bald schließen muss…) bei einer „Lesung“ von Cynthia Barcomi. Wer sie nicht kennt: Sie schreibt tolle Backbücher und hat zwei Cafés in Berlin, von dem ich dann eins auch im November besucht habe. Lesung heißt in diesem Fall also es gab Plätzchen & Autogramme. Ich habe direkt das neue Cookie-Backbuch mitgenommen. Und weil ich mal wieder keine Fotos gemacht habe (jaja…) zeige ich euch stattdessen den Dino aus der Kinderabteilung des Sternverlags – er hat wohl Zahnschmerzen.  :sweat:

Oktober

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Im Oktober fing dann die Uni wieder an und der Alltag kam zurück – also nicht mehr so viele spannende Unternehmungen. Dafür habe ich ein Krümelmonster bekommen! (Ich hoffe, es gehört nicht zur dunklen Seite der Macht…) :eek: Auch wenn der Frühling schon lange vorbei war, habe ich ein paar Schmetterlinge und andere fliegende Tierchen für meine Arbeitskollegen gebacken und schließlich wurde noch ein bisschen Mario Party gezockt. Am Ende des Monats bin ich zum ersten Mal beruflich nach München gefahren – und konnte leider gar nichts von der Stadt sehen. Vielleicht beim nächsten Mal….

November

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Am meisten habe ich mich im November über eine vorweihnachtliche Städtereise nach Berlin gefreut, deswegen gibt es davon auch gleich zwei Fotos. Wir haben im Radisson Blu Hotel gewohnt und konnten von unserem Zimmer aus dieses schöne Aquarium in der Lobby sehen. Weil ich schon öfter in Berlin war, gab es dieses Mal weniger Kultur (obwohl wir noch Last-Minute-Karte für das Kriminaltheater bekommen haben :smile: ) und dafür mehr Shopping, hier zum Beispiel in der „Mall of Berlin“. Und dank motivierter Kollegen habe ich jetzt auch mit dem Laufen angefangen. Das Schöne daran: Man kann sich tolle neue Sportschuhe kaufen!  :wink:

Dezember

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Und jetzt ist das Jahr auch schon fast wieder vorbei. Wir hatten eine schöne Firmenweihnachtsfeier mit toller Dekoration und dann kam auch schon einige Wochen vor Weihnachten mein erstes Geschenk an: Ein Thermomix! Im letzten Post habe ich euch ja schon erzählt, wie ich damit Weihnachtsgeschenke für alle Freunde und die ganze Familie hergestellt habe, danach kam dann noch ein bisschen „Nimm 2“-Likör dazu. Auch sehr cool war für mich aber das Geschenk von meinem Freund: Eine BuuHuu-Kochschürze!

Das war also 2015… Mal sehen, was das nächste Jahr so für uns bereithält!  :grin: Wenn ihr übrigens auch öfter mal zwischendurch etwas von mir lesen wollt: Seit einer Weile bin ich jetzt auch bei Twitter als @Satsukis_Stuff zu finden und folge auch gerne interessanten Profilen. :exclaim:

Ich wünsche Euch auf jeden Fall ein tolles neues Jahr!

Eure Satsuki

Unser neuer Mitbewohner: Siegfried, der Sauerteig

Seit ein paar Wochen wohnt jemand neues unter unserem Dach – genauer gesagt, in unserem Kühlschrank! Er heißt Siegfried, ist ein Sauerteig und muss jeden Tag gerührt und auch regelmäßig gefüttert werden. Aber wenn man ihn gut pflegt liefert er alle 10 Tage eine tolle Grundlage für sehr viele herzhafte Leckereien.

Vielleicht kennt ihr Siegfried noch von früher, eine Zeit lang waren er und sein Kumpel Hermann (aus dem man süße Sachen backen kann) nämlich voll im Trend. Da sich der Teig durch das regelmäßige Füttern ständig vergrößert, bekommt man ihn klassischerweise von jemandem weitergegeben, der ihn wieder vor jemand anderem hat, und so weiter… Aber man kann ihn auch ziemlich einfach selbst ansetzen. (Generell gilt aber, je älter Siegfried ist, desto besser wird der Teig und desto leckerer schmeckt er auch  :smile: ) Ich habe meinen von meiner Mutter bekommen, die ihn aber selbst angesetzt hat. Also muss Siegfried jetzt bei mir alt und lecker werden! Er schmeckt aber auch jetzt schon sehr gut! Und das kann man mit Siegfried so backen:

Siegfried Sauerteig Hefe

Meistens wird Siegfried zu einem Hefe-Teig weiter verarbeitet. Hefe und Sauerteig sorgen dafür, dass er ordentlich viel geht. Das ist echt praktisch, wenn man wie ich nicht so viel Erfahrung mit Hefeteigen hat, denn man erkennt sofort, ob er schon richtig gegangen ist, oder nicht. Bisher war mein Siegfried zweimal dran zum Backen: Einmal gab es ein leckeres Brot mit Schinkenwürfeln und Röstzwiebeln:

Siegfried Sauerteig Brot Speck Röstzwiebeln

Na ja, genau genommen wurde mehr draus: Für ein großes Brot, zwei kleine und ein Brötchen hat der Teig gereicht. Dieses (und auch das andere) Rezept habe ich aus dem Buch „Backen mit Hermann und Siegfried“ von Dr. Oetker. Weil es darauf natürlich ein Copyright gibt, möchte ich die Rezepte hier nicht im Detail veröffentlichen. Nur so viel: Für das Brot braucht man nur einen einfachen Hefeteig, bei dem man Röstzwiebeln und Schinkenwürfel oder Speck einfach unterhebt.  :wink: Und es gibt wirklich viele gute Rezepte mit Hermann und Siegfried im Internet.

Das zweite Projekt war dann eine Kräuter-Schinken-Rolle.

Siegfried Sauerteig Kräuter-Schinken-RolleSiegfried Sauerteig Kräuter-Schinken-Rolle

Hier wird der Teig mit Kräuterfrischkäse und Schinken bestrichen und dann gerollt. Bei mir sieht es nicht so schön aus, weil ich nur eine einfache Rolle statt einen geflochtenen Zopf gemacht habe. Das hat nicht so gut gehalten. Geschmeckt hat es aber trotzdem sehr gut!  :tongue:

Hier sehr ihr übrigens mal einen Arbeitsschritt (und einen neugierigen Omnom-Frosch!):

SIegfried Sauerteig Kräuter-Schinken-Rolle

 

Und, konnte ich euch für einen Siegfried begeistern? Wollt ihr auch einen haben? Dann könnt ihr euch einen Teig von Bekannten mitnehmen oder einfach selbst ansetzen (auch hier gibt es viele Rezepte im Internet). Und dann geht’s los:

  • Wichtig: Den Siegfried immer im Kühlschrank aufbewahren, am besten auf der obersten Ebene, denn zu kalt mag er es auch nicht
  • Fast noch wichtiger: Ihr dürft ihn nicht mit einem Gegenstand aus Metall berühren, das verdirbt ihn! Also eine Schüssel aus Glas, Plastik oder Porzellan (mit Deckel) verwenden und auch keinen Metall-Löffel zum Rühren. Euer Siegfried wird es euch danken!  :grin:
  • Am ersten Tag nach der Verarbeitung ruht der Teig immer. An allen anderen Tagen müsst ihr ihn einmal durchrühren. Es setzt sich immer eine leichte Schicht ab, die ihr verrühren müsst.
  • Am 5. und 10. Tag wird Siegfried gefüttert: Normalerweise bekommt er so viel, dass ihr am Ende der zehn Tage dreimal so viel habt wie am Anfang: Einen Teil zum weitergeben, einen zum Backen und einen zum behalten. Wenn ihr aber – wie ich – nicht alle zehn Tage jemanden auftreiben könnt, der einen Siegfried haben will und auch nicht immer zwei Sachen backen wollt, nehmt ihr einfach diese Mengen zum Füttern: 50g Mehl, 1 EL Zucker und 80ml Wasser oder Buttermilch. Dann verdoppelt sich eure Teig-Menge nur. Ihr solltet die Zutaten gut verrühren, bis es keine Klümpchen mehr gibt.
  • Am 10. Tag wird der Teig (direkt nach dem Füttern) verarbeitet, in einem Rezept eurer Wahl. Üblicherweise nimmt man dafür 200g vom Siegfried ab, den Rest behaltet ihr. Wechselt aber trotzdem am besten aus hygienischen Gründen an diesem Zeitpunkt die Schüssel
  • Schafft ihr es mal nicht. Siegfried zu backen oder zu füttern, könnt ihr in auch einfrieren, am besten am Anfang oder am Ende eines Abschnitts.

Das waren erstmal alle meine Tipps zum Siegfried. Ich finde es ziemlich toll, dass man praktisch alle zehn Tage etwas backen muss und es dadurch nicht vor sich her schieben kann. Aber ich fände es besser, wenn ein Abschnitt eine oder zwei Wochen dauern würden, dann könnte man immer am Wochenende backen. Trotzdem bin ich sehr begeistert von unserem neuen Mitbewohner – mal sehen, wie lange er bei uns bleibt!

Eure Satsuki